Dojo Date Lehrgang

Wochenendlehrgang September 2020 in Löbau

Nach sage und schreibe sechs Monaten Abstinenz führten wir am 26./27.09.2020 den ersten Lehrgang nach dem „Corona-Crash“ durch. Durch die Corona-Situation standen wir vor einigen neuen Herausforderungen und bangten bis zum letzten Moment, ob noch ein „Stopp“ von Amts wegen ausgesprochen wird. Die gut 2 Monate Vorbereitungszeit hatten sich jedoch mehr als gelohnt. Einzig das Wetter meinte es nicht gut mit uns, aber damit können wir leben.

Unser Bundestrainer Nagai Shihan, der erst seit einigen Tagen wieder in Deutschland weilt, kam bereits am Freitagabend in Löbau an. Wir trafen uns in kleiner Runde zum Abendessen. Nach dieser langen Zeit gab es so einiges zu erzählen und wir stimmten uns gut gelaunt auf den kommenden Lehrgang ein.
Trotz Cornabedingten Einschränkungen startete das Training am Samstag, fast pünktlich, gegen 15 Uhr. Wie gewohnt unter Leitung von Nagai Shihan. Es war, als wäre der letzte Lehrgang erst 14 Tage her. Bereits nach wenigen Minuten waren wir alle am Schwitzen. Vor allen Dingen auch dank Marco, der die anspruchsvollen Techniken und Kombinationen gewohnt perfekt für uns demonstrierte. Er motivierte alle Teilnehmer noch einmal zusätzlich, nach dieser langen Lehrgangspause, bis an ihre Grenzen zu gehen.

Samstagabend trafen wir uns dann fast vollzählig zur Lehrgangsfeier in der Pizzeria Uno. Die komplette Gaststätte war für Karate reserviert und wir hatten sie ganz für uns allein. Diese verdutzten Gesichter der Bedienung, wenn sich alle Gäste im Lokal erheben und unseren Bundestrainer beim Eintritt mit einem lauten „OSS“ begrüßen, die haben wir alle zu lange vermisst. Dank der rechtzeitig gemeldeten Teilnehmer und Kontaktlisten konnte sich auch die Pizzeria entsprechend vorbereiten und bescherte uns einen tollen Abend.

Sonntags fanden parallel zum Training die Gürtelprüfungen in einer separaten Halle statt. Neu war, dass es keine Zuschauer bei den Prüfungen gab. Da in Löbau erstmals Braungurtprüfungen abgelegt werden konnten (es gab einen nicht unerheblichen Prüfungsstau), durften sich auch acht Violettgurte über eine neue Gürtelfarbe freuen.

Ein Novum unsererseits war die Online-Anmeldung der Lehrgangsteilnehmer. Wir hatten uns dazu entschlossen, um die Wartezeiten im Anmeldebereich auf ein Minimum zu reduzieren und für die Lehrgangsfeier und Übernachtung besser planen zu können. Seitens der Teilnehmer gab es großes Lob dafür. Darüber freuen wir uns natürlich riesig. Unser Dank gilt den Teilnehmern, die ausnahmslos alle die Form der Online-Anmeldung nutzten und uns dadurch die Arbeit beim „Check-in“ unglaublich erleichtert haben. Auch für das disziplinierte Verhalten aller Teilnehmer beim Lehrgang möchten wir uns noch einmal ausdrücklich bedanken. Ein Lehrgang kann nur so gut sein wie die Leute, die daran teilnehmen. Ihr wart super!
Zum guten Schluss unser Dank an alle Helfer, die dieses Mal leider kein „Catering“ organisieren durften, aber dafür die Nutzung der Umkleiden coronagerecht beaufsichtigten.

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Takudai in Unterschleißheim bei München

Zum vierten Male nun konnte der intern. Takudai Lehrgang durch den S.K.I.D. ins Leben gerufen werden. Takudai bezeichnet dabei die berühmte japanische Takushoku Universität, an der unsere namenhaften Trainer ihr Karate Studium unter harten und umfangreichen Bedingungen absolvierten. Anwesend waren Vertreter dreier großer Karateverbände, darunter der S.K.I.F. Europa- und Englandchef Shiro Asano (9. Dan), der deutsche Bundestrainer des S.K.I.D. Akio Nagai (9. Dan), der italienische Bundestrainer des S.K.I.I. Masaru Miura (9. Dan), der Bundestrainer des S.K.A.I. Shinji Akita (6. Dan) sowie die Gasttrainer aus Japan des Verbandes JKA Tatsuya Naka (7. Dan) und Mrs. Watanabe (5. Dan) und des S.K.I. Manabu Murakami (8. Dan).

Auf zwei große Turnhallen verteilt, begrüßten der Erste Bürgermeister der Stadt Unterschleißheim sowie die Verbandspräsidentin des ausrichtenden Dojo´s Edo die knapp 300 angereisten Teilnehmer aus vielen Teilen der Welt, darunter aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien, Italien, Großbritanien, Russland, Israel, Ukraine, Belgien, Ungarn, Griechenland und sogar aus Brasilien. Diese genossen anschließend 3 Tage lang die verschiedenen Trainingseinheiten mit diversen Methoden und Sichtweisen des breitgefächerten Trainerteams.

Neben dem hervorragenden Training haben auch die Abendveranstaltungen unter anderem im Hofbräu Haus München dazu beigetragen, dass Karate nicht nur kämpfen, sondern auch Feiern, Genießen und Kulturen austauschen bedeutet. Wann sonst hat man denn die Möglichkeit sich mit Menschen aus anderen Teilen der EU bis hin zu Brasilien oder Israel unterhalten?

Ein besonderer Dank gilt allen angereisten Trainern und auch dem ausrichtenden Dojo Edo für die reibungslose Organisation für dieses einzigartige Event.

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