Die Teilnehmer des int. Seminar 2025 in Tokio

Internationales Seminar 2025

Auch in diesem Jahr fand wieder ein Internationales Seminar in Tokio statt. Wie es schon Tradition ist, fiel es auf den Beginn der Kirschblüte. Vom Freitag, den 28. bis zum Sonntag, den 30. März trafen sich weltweit angereiste Karateka, um gemeinsam zu schwitzen, zu lernen und auch zu feiern. Zu diesem Anlass reisten vom SKID Markus Boy und ich von unseren heimatlichen Dojo Reckenfeld und Leipzig an, um mit persönlichem Engagement unsere Sicht International zu festigen.

Das 3-tägige Seminar wurde geleitet durch Kancho Nobuaki Kanazawa, Shuseki Shihan Manabu Murakami (Ausbilder des SKIF-Hauptquartiers) und Schiedsrichterdirektor Eikichi Saito. Unter den Gästen zählten Shihan Masaru Miura (Italien), Shihan Akio Nagai (Deutschland), Shihan Rikuta Koga (Schweiz) und Hiroshi Ishikawa (Mexiko).

Bereits 2023 und 2024 habe ich an diesem Lehrgang teilgenommen. Wenn ich die Trainingsinhalte der Lehrgänge vergleiche, finden sich solche, die sich stetig wiederholen, auf die also ein besonderes Augenmerk gelegt wird. Hierzu zählen Kihon, die Methodik des Trainings mit Kindern und Kata. Insbesondere bei den Kata wurde besonderer Wert auf die korrekte SKIF-Ausführung gelegt, was dann auch für die jeweils am Freitag und Samstag nach dem Training durchgeführte Kampfrichterausbildung wichtig war. Ansonsten wurden die von Murakami Shihan auch bei den Lehrgängen in Deutschland stetig wiederholten 3 Prinzipien der Kata vertieft und neu beleuchtet. Anders als in den beiden vorangegangenen Jahren wurden nicht die „Zusatzkata“ geübt. Der Schwerpunkt lag mehr auf den „Standard-Kata“ für Prüfungen und Wettkämpfe. Hier wurden zahlreiche Feinheiten und Details in den Mittelpunkt gerückt und in Anwendungsbeispielen erläutert und geübt. Danach wussten wir einmal mehr, wieviel es noch zu lernen und zu üben gibt, insbesondere im Hinblick auf internationale Vergleiche.

Dem Seminar „vorgeschalten“ war eine spezielle Trainingseinheit, die am Donnerstag stattfand. Trainingsort war erstmals nicht das Hombu Dojo, sondern ein Tempel im Herzen von Tokio. Dieser war mir nicht unbekannt. Bei der WM 2006 waren wir in einem Hotel in unmittelbarer Nähe untergebracht. Das Nationalteam hatte ihn als Kulisse für das „Dankeschön Foto“ für Nagai Shihan ausgewählt.

Ich hatte das Glück, einen der begehrten 20 Plätze in dieser Gruppe zu ergattern. Dieses Training wurde in der ersten Hälfte von Kancho Kanazawa und im zweiten Teil von Shuseki Shihan Murakami geleitet. Der Schwerpunkt im ersten Teil lag auf der korrekten Ausführung der Stellungen. Im zweiten Teil haben wir Heian Shodan geübt, intensiv unter Beachtung und Erläuterung der Prinzipien. Die Teilnehmer mussten hier mindestens den Gondan haben! Das Training der Gruppe bis Yondan fand im Anschluss statt.
Die Erfahrungen und Erkenntnisse auf dem Papier weiterzugeben, ist schlicht unmöglich. Wir werden sie aber stets in unser Training einbauen, auf den Lehrgängen vermitteln und insbesondere in unsere Kampfrichtertätigkeit einfließen lassen.


Am Samstagabend fand das Bankett für die Teilnehmenden statt. Gelegenheit, um sich im persönlichen Gespräch für zukünftige Lehrgänge oder einfach mal über das gelernte auszutauschen. Hier hatten wir auch endlich die Chance, uns in Ruhe mit den Mitgliedern das SKI Vietnam, der von André Quester aus dem Dojo Nobunaga (Aalen) gegründet wurde. Es war ein herzliches Wiedersehen.
Zum Abschluss fand am Montagmittag ein Sakura-Kirschblütenfest am Tama Fluss in der Nähe der Inoki Bahnstation statt. Der vorgelebte Gedanke S.K.I.F. mit dem hintergründigen Gedanken Familie im letzten Buchstaben wurde durch diese gesellige Runde gelebt.

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Das Nationalteam des S.K.I.D. mit Bundestrainer Akio Nagai Shihan

Erfolg für S.K.I.D.: Drei Silber- und vier Bronzemedaillen in Heraklion

Vom 25. bis 27. April 2025 fand in Heraklion auf Kreta, Griechenland, die 16. Europameisterschaft des Karateverbandes S.K.I.E.F. (Shotokan Karate-Do International European Federation) statt. 780 Karateka aus 21 Nationen starteten in zahlreichen Kategorien, Alters- und Gewichtsklassen. Mitten unter ihnen: das deutsche Nationalteam des S.K.I.D., das mit 21 Athletinnen und Athleten stark vertreten war. Das Team erkämpfte über die drei Wettkampftage drei Silber- und vier Bronzemedaillen.

Das deutsche Nationalteam des S.K.I.D. reiste in diesem Jahr mit 21 Athletinnen und Athleten nach Kreta. Die Altersstruktur der Teilnehmer reichte von 17 bis 46 Jahren und bot somit eine ausgewogene Mischung aus Wettkampf-Neulingen und erfahrenen Kämpfern.
Komplettiert wurde das deutsche Aufgebot durch drei Coaches und sechs Kampfrichter. Der Vorsitzende des S.K.I.D., Eugen Landgraf Sensei, 8.Dan, repräsentierte den Verband bei den offiziellen Terminen und nahm als Mitglied der S.K.I.E.F.-Schiedsrichter-Kommission eine zentrale Rolle bei der Organisation und Durchführung der Wettkämpfe auf der anderen Seite der Wettkampfflächen ein.

Bereits vor dem Beginn der Europameisterschaft reiste das Team an, um sich zu akklimatisieren. Die Starter nutzen die Möglichkeit, an zwei Tagen zu trainieren und noch einmal Kata-Abläufe und Kumite-Kombinationen zu vertiefen.

Sechs Mitglieder des deutschen Teams nahmen an der internationalen Schiedsrichterschulung teil und frischten ihre Kenntnisse auf bzw. bereiteten sich auf die Lizenzprüfungen vor. Roman Gerolt, Thomas Rockmann, Andy Schnirel und Andreas Trautwein legten am Donnerstag erfolgreich ihre Lizenzprüfungen unter den strengen Augen der Schiedsrichter-Kommission ab.

Erster Wettkampftag: Jugend- und Master-Kategorien

Die Wettkampftage begannen jeweils früh: Täglich um 7:15 Uhr erfolgte der Transfer des Teams vom Hotel zur Wettkampfstätte. Die Rückfahrt fand nach Abschluss der Medaillen-Zeremonien statt, so dass man erst gegen 21 Uhr wieder im Hotel eintraf. Auch die ein oder anderen technischen Probleme auf Seiten der Organisation führten zu diesen langen Wettkampftagen. Die Stimmung im Basketballstadion in Heraklion war an allen drei Tagen ausgezeichnet. Fans aus zahlreichen Nationen unterstützten ihre Teams lautstark und sorgten für eine besondere Atmosphäre, bei der es manchmal schwer war, die Anweisungen des Coaches oder der Kampfrichter zu verstehen.

Am ersten Wettkampftag wurden die Wettbewerbe in den Jugend- und Veteranen-Kategorien ausgetragen. Besonders die erfahrenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des deutschen Teams konnten ihr Können unter Beweis stellen und erzielten vier Medaillen:

  • Anna-Maria Kubelke: Silbermedaille in der Kategorie Kumite Women Masters 1
  • Michael Surkau: Silbermedaille in der Kategorie Kumite Men Masters 1
  • Roman Gerolt: Bronzemedaille in der Kategorie Kumite Men Masters 1
  • Marcus Ebertseder: Bronzemedaille in der Kategorie Kata Men Masters 1

Marco Weber erreichte im Kata-Wettbewerb Masters 2 den undankbaren vierten Platz, dicht gefolgt von Andy Schnirel, der den fünften Platz belegte. Im Kumite schied Marco Weber im Viertelfinale aus.
Illary Chang Masias konnte bei seinem EM-Debüt in der Kategorie “Kata Male U18” einen starken 5. Platz erreichen. Pia Lüdemann und Hannah Gotthard starteten ebenfalls zum ersten Mal auf einer Europameisterschaft und schieden bereits in den Vorrunden trotz starken Leistungen aus.

Zweiter Wettkampftag: Besondere Ehren für Asano Shihan und Miura Shihan

Bevor am zweiten Wettkampftag die Altersklassen 18 bis 39 Jahre im Fokus standen, verlieh der Dachverband S.K.I.F. den 10. Dan an Hanshi Shiro Asano und Shihan Soshi Masaru Miura.

Anschließend begannen die spannenden Wettkämpfe der Aktiven. Es gingen 10 deutsche Teilnehmer in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen an den Start. Trotz engagierter Leistungen konnte an diesem Tag keine weitere Medaille errungen werden. Paul Gebauer erreichte im Kata-Wettbewerb das Halbfinale und verpasste den Einzug in das Finale knapp und belegte den 9. Platz.

Dritter Wettkampftag: Team-Wettbewerbe

Am dritten und letzten Wettkampftag folgten die Team-Wettbewerbe, bei denen das deutsche Nationalteam mit zwei Kata- und drei Kumite-Teams vertreten war. In spannenden Begegnungen konnten weitere Podestplätze gesichert werden:

  • Team Kata Master Mix 1: Marco Wäger, Roman Gerolt, Andy Schnirel, Bronzemedaille
  • Team Kumite Master MN 40+: Michael Surkau, Roman Gerolt, Marcus Ebertseder, Marco Weber, Bronzemedaille
  • Yakusoku Kumite -100 Jahre: Roman Gerolt und Andy Schnirel, Silbermedaille

Fazit

Aus deutscher Sicht war die Europameisterschaft ein gelungener Erfolg. Mit insgesamt sieben Medaillen – drei Silber- und vier Bronzemedaillen – präsentierte sich das deutsche Team stark. Besonders die Masters konnten durch ihre Erfahrung überzeugen, während die jüngeren Athletinnen und Athleten wichtige internationale Wettkampferfahrung sammelten. Bundestrainer Akio Nagai, der für die EM aus Japan angereist war, zeigte sich erfreut über die Erfolge des deutschen Teams. Uwe Fünfstück sorgte mit seinem Engagement bei der Reiseplanung, der Auswahl des Hotels und der Berücksichtigung individueller Bedürfnisse für optimale Bedingungen für die Starter. Die Coaches Julia Wehnert, Tim Häckel und Marco Wäger leisteten hervorragende Arbeit in der Vorbereitung und Betreuung der Sportler.

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Internationaler Nagai Cup und Nachwuchsturnier in Unterschleißheim

Anfang März richtete das Dojo Edo München erneut das internationale Nachwuchsturnier sowie den renommierten Nagai Cup in Unterschleißheim bei München aus. An zwei Wettkampftagen begrüßte der Veranstalter zahlreiche Teilnehmer, Kampfrichter und Zuschauer aus Italien, der Schweiz und natürlich Deutschland.
Der Einladung zu diesem Turnier folgten Sportlerinnen und Sportler aus der Schweiz und Italien. Aufgrund der anstehenden Europameisterschaft im April auf Kreta konnten die Teams aus Österreich und Belgien in diesem Jahr nicht teilnehmen. Besonders erfreulich war die erneute Anwesenheit des Schweizer Bundestrainers Rikuta Koga Shihan (9. Dan), der als Ehrengast begrüßt wurde.

Nachwuchstalente am ersten Wettkampftag

Am Samstag traten alle Nachwuchsteilnehmerinnen und -teilnehmer vom Gelb- bis zum Braungurt in den Disziplinen Kata und Kumite an – sowohl im Einzel als auch im Team. Auf vier Wettkampfflächen lieferten sich die jungen Karateka intensive Duelle, geprägt von hoher Disziplin, technischen Leistungen und sportlicher Fairness.

Als erfolgreichste Kämpferin wurde eine Athletin aus der Schweiz ausgezeichnet, während der erfolgreichste Kämpfer aus dem Dojo Uesughi Kenshin kam. Das Dojo Ouchi aus Dresden erhielt die Ehrung als bestes Team für die meisten Podestplatzierungen.

Hochklassige Kämpfe am zweiten Wettkampftag

Am Sonntag erreichte die Wettkampfatmosphäre ihren Höhepunkt, als die Braun- und Schwarzgurtträger an den Start gingen. Für viele Athletinnen und Athleten diente der Nagai Cup als wichtige Vorbereitung auf die bevorstehende Europameisterschaft des S.K.I.E.F. Zahlreiche Kadermitglieder aus drei Nationen nutzten die Möglichkeit, sich in realen Wettkampfsituationen zu messen.

Die Kämpfe in den Disziplinen Kata und Kumite überzeugten durch ein hohes technisches Niveau und beeindruckende Dynamik. Spannende Begegnungen und knappe Entscheidungen bestimmten den Verlauf des Tages.

Roman Gerolt vom ausrichtenden Dojo Edo erhielt fürseine außergewöhnliche sportliche und organisatorische Leistung den Sonder-Wanderpokal . In seiner Dreifachfunktion als Starter, Kampfrichter und Mitorganisator erkämpfte er sich gleich drei Medaillen und bewies damit großes Engagement und Vielseitigkeit.

Dank an alle Unterstützer

Das Dojo Edo München bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben. Der Dank gilt insbesondere den zahlreichen Helferinnen und Helfern, Vereinsmitgliedern, Eltern, Geschwistern und Freunden, ohne deren tatkräftige Unterstützung ein Event dieser Größenordnung nicht realisierbar wäre.

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der spanische Gasttrainer: Fernando Mendoza, 5. Dan

Karate-Bundeslehrgang in Aalen: Intensives Training mit hochkarätigen Meistern

Karate-Bundeslehrgang in Aalen: Intensives Training mit hochkarätigen Meistern

Zum ersten Bundeslehrgang des Jahres versammelten sich die Karateka des S.K.I.D. in der Rombachhalle in Aalen. Über 100 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet reisten an, um unter der Leitung von Eugen Landgraf (8. Dan), Antonio Ceferino (8. Dan) und Fernando Mendoza (5. Dan) aus Spanien zu trainieren.

Die Teilnehmer des Bundeslehrgangs in Aalen
Die Teilnehmer des Bundeslehrgangs in Aalen

Die bewährte Struktur mit 50-minütigen Trainingseinheiten und 10-minütigen Pausen ermöglichte am Samstag drei und am Sonntag zwei intensive Trainingseinheiten.

Intensiver Auftakt mit Eugen Landgraf

Zum Auftakt des Lehrgangs trainierten alle Teilnehmer gemeinsam unter der Leitung von Eugen Landgraf. Bereits nach wenigen Minuten wurden Körper und Geist gefordert. Im Fokus standen verschiedene Zuki-Varianten im Heisoku Dachi mit besonderer Betonung auf die Atmung. Trotz der intensiven Belastung motivierte Landgraf mit Humor und variierte die Übung kontinuierlich. Eine anschließende Partnerübung diente der Abhärtung der Unterarme und dem Training von Abwehrtechniken – die ersten 50 Minuten vergingen wie im Flug.

Eugen Landgraf Sensei eröffnete den Bundeslehrgang mit intensiven Zuki-Kominationen
Eugen Landgraf Sensei eröffnete den Bundeslehrgang mit intensiven Zuki-Kominationen

Differenziertes Training nach Graduierung

In den darauffolgenden Einheiten wurden die Teilnehmer nach Graduierung unterrichtet. Fernando Mendoza vermittelte den Dan-Trägern die Kata Sochin, mit besonderem Fokus auf korrekte und gesunde Bewegungsabläufe. Er legte Wert auf Knieposition, Hüfteinsatz und biomechanische Präzision.

Antonio Ceferino begeisterte die Braun- und Violettgurte mit anspruchsvollen Kumite-Übungen. Eine besondere Herausforderung war eine Übung, bei der sich die Gruppe kreisförmig aufstellte und eine vorgegebene Kombination in Richtung Kreismitte ausführte.

Eugen Landgraf vermittelte Kihon-Techniken und zeigte effektive Partnerübungen zur Kontrolle des Gegners mittels Handgelenkmanipulation. Ziel war es, den Partner jederzeit unter Kontrolle zu halten und gezielt zu Boden zu bringen.

Parallel zog sich das S.K.I.D.-Nationalkader in eine separate Halle zurück, um sich gezielt auf die bevorstehende Europameisterschaft in Griechenland vorzubereiten.

Antonio Ceferino Sensei trainierte mit der Unterstufe und motivierte die Teilnehmer
Antonio Ceferino Sensei trainierte mit der Unterstufe und motivierte die Teilnehmer

Nach Abschluss der dritten Trainingseinheit um 17:00 Uhr begann die Prüfungsphase. Besonders beeindruckend war die Leistung eines 77-jährigen Karateka, der die Prüfung zum Gelbgurt ablegte – ein Beispiel für lebenslanges Lernen und Durchhaltevermögen, das großen Respekt bei den Anwesenden hervorrief.

Der Abend klang mit einem gemeinsamen Essen aus, bei dem Erfahrungen ausgetauscht und der erfolgreiche Trainingstag reflektiert wurden.

Technische Tiefe und herausfordernde Übungen

Der Sonntag startete mit einer gemeinsamen Einheit unter der Leitung von Antonio Ceferino. In zunehmend komplexen Übungen wurden einfache Techniken kombiniert. Selbst erfahrene Schwarzgurte wurden bei der abschließenden Heian Shodan gefordert, bei der vor jedem Schritt verschiedene Beintechniken durchgeführt wurden.

Antonio Ceferino Sensei leitete das erste Training am Sonntag.
Antonio Ceferino Sensei trainierte mit der Unterstufe und motivierte die Teilnehmer

In der letzten Trainingseinheit vermittelte Eugen Landgraf den Schwarzgurten theoretische Grundlagen zu Körperschwerpunkt und Körperachse. Anhand anschaulicher Demonstrationen verdeutlichte er die biomechanischen Zusammenhänge.

Gleichzeitig leitete Fernando Mendoza die hohen Kyu-Grade dazu an, Mawashi-Geri präzise zu trainieren. Der Partner sollte dabei knieend mit Jodan Uchi Ude Uke blockieren, während der ausführende Karateka den Mawashi-Geri kontrolliert und zielgenau hinter den Arm zum Kopf führte. Später wurde das Tempo gesteigert.

der spanische Gasttrainer: Fernando Mendoza, 5. Dan
Der spanische Gasttrainer: Fernando Mendoza, 5. Dan

Antonio Ceferino widmete sich in der Unterstufe besonders der Körperhaltung und korrekten Ausführung der vorgegebenen Kombinationen.

Der Bundeslehrgang bot den Teilnehmern ein vielseitiges und anspruchsvolles Training auf höchstem Niveau. Die Kombination aus physischer Herausforderung, präziser Technikschulung und der Möglichkeit zum Austausch rundete das Wochenende ab.

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Braun-/Schwarzgurtlehrgang in Leipzig

Braun-/Schwarzgurtlehrgang in Leipzig

Mit dem Braun-/Schwarzgurtlehrgang in Leipzig starteten über 100 Karateka motiviert ins neue Jahr. Unter der Leitung von Eugen Landgraf (8. Dan), Antonio Ceferino (8. Dan) und Frank Stuckemeier (7. Dan) standen anspruchsvolle Kihon-Kombinationen und Partnerübungen auf dem Programm.

Der Fokus in den verschiedenen Trainingseinheiten und -gruppen lag vor allem auf technische Präzision, korrekte Atmung und das richtige Timing – wichtige Aspekte in Kihon, Kumite und Kata im traditionellen Karate.

Braun-/Schwarzgurtlehrgang in Leipzig
Braun-/Schwarzgurtlehrgang in Leipzig

Nach einer gemeinsamen Trainingseinheit wechselten die Mitglieder des S.K.I.D. Nationalkaders in eine andere Halle, um sich intensiv auf das Wettkampfhighlight des Jahres vorbereitete: die 16. Europameisterschaft in Heraklion, Griechenland

Nach einem fordernden Trainingstag fand der Samstagabend einen geselligen Ausklang beim gemeinsamen Abendessen in der Leipziger Innenstadt – eine perfekter Möglichkeit, um sich auszutauschen und die Eindrücke des Tages zu reflektieren.

Doch damit war der Lehrgang noch lange nicht vorbei: Am Sonntagmorgen wurden die Teilnehmer mit scheinbar einfachen, aber tückischen Kihon-Kombinationen gefordert. Das Happo-Kumite stellte dabei eine besondere Herausforderung dar, bei der nicht nur verschiedene Fegetechniken, sondern auch das richtige Fallen und die schnelle Anpassungsfähigkeit entscheidend waren.

Mit dem Braun-/Schwarzgurtlehrgang in Leipzig ist dem S.K.I.D. erneut ein guter Start in das neue Trainingsjahr gelungen. . Die unterschiedlichen Lehrmethoden der drei Sensei sorgten für ein abwechslungsreiches Training, das viele wertvolle Impulse für die Teilnehmer mitgab.

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