Der 3. Grosselle Memorial Cup fand am 25. Januar in Italien statt und war damit der erste Karate-Wettkampf des EM-Jahres. Teilnehmer aus 11 Nationen trafen sich in Igea Marina, um an dem Turnier zu Ehren des 2022 verstorbenen Giampietro Grosselle teilzunehmen. Für den S.K.I.D. e.V. gingen sechs Karateka an den Start und erzielten in den Altersklassen ab 40 beeindruckende Ergebnisse: Zwei Goldmedaillen, drei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille. Zudem sicherte sich die deutsche Kumite-Mannschaft im Teamwettbewerb den dritten Platz. Mit diesem Ergebnis erreichte das deutsche Team den vierten Platz im Medaillenspiegel.

Roy Richter und Andreas Trautwein repräsentierten den S.K.I.D. e.V. bei diesem Turnier als Schiedsrichter.
Die erste Goldmedaille des Wettkampftages gewann Anna-Maria Kubelke (Dojo Tesshu) nach einem nervenaufreibenden Kampf, der erst in der Verlängerung entschieden wurde.

Kurz darauf trafen im Finale der Männer über 40 Jahre zwei deutsche Karateka aufeinander: Michael Surkau (Dojo Shimazu) setzte sich in diesem spannenden Duell gegen Roman Gerolt (Dojo Edo München) durch.
Roman Gerolt hatte zuvor im Yakusoku-Kumite gemeinsam mit Andy Schnirel (Dojo Edo München) den zweiten Platz belegt. Für Andy Schnirel war dies bereits die zweite Silbermedaille des Tages: Im Kata-Wettbewerb sicherte er sich mit der anspruchsvollen Kata Gojūshiho Dai ebenfalls Platz zwei. Roman Gerolt folgte ihm hier mit einem starken dritten Platz.
Hannes Maier (Dojo Tesshu) startete in der Altersklasse 18 bis 39 Jahre in den Disziplinen Kata und Kumite. In dieser Klasse gab es die größte Teilnehmerzahl, weshalb die Wettkämpfe in zwei Pools ausgetragen wurden. Hannes zeigte in beiden Disziplinen souveräne Leistungen und erreichte jeweils die zweite Runde, musste sich dort jedoch knapp geschlagen geben.

Den Abschluss des Turniertages bildeten die Kämpfe der Kumite-Teams. Das deutsche Team traf im ersten Duell auf die favorisierte Mannschaft aus Italien und unterlag deutlich. Roman Gerolt konnte jedoch einen Ehrenpunkt zum Endstand von 4:1 erzielen. Im kleinen Finale ging es gegen das zweite italienische Team. Hier zeigte die deutsche Mannschaft eine souveräne Leistung und gewann mit 3:1, womit sie sich die Bronzemedaille sicherte.
